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Link-/Lesetipp: Musikfernsehen im Wandel der Zeit, Betrachtung der Rolle von Youtube, MTV, GEMA & Co.

André | 1. April 2009

In Yousefs Blog habe ich gerade einen sehr lesenswerten Artikel gefunden, der das Thema Musikfernsehen im Wandel der Zeit beleuchtet.

Aus Gründen der Zeitknappheit erlaube ich mir, hier nur ein paar Zitate als “Appetithäppchen” zu veröffentlichen – und möchte hiermit den Besuch des Originalartikels nahe legen ;-)

Wie war das damals mit MTV?…

Was haben sie eingedroschen auf MTV, weil statt Musikvideos nur noch Casting- und Dating Shows laufen. Wir sind mit MTV aufgewachsen und da liefen noch Videoclips- Die Revolution. Ein Sender nur für Musik. (…)

Wer ist eigentlich die Zielgruppe?

Welcher werbewirksame TV-Konsument ohne graues Haar will schon On Air Musikvideos sehen? Die, die dir jetzt in den Sinn kommen, haben definitiv schon das ein oder andere graue Haare, oder haben sich die Haare gefärbt, also vergiss sie. Und wer heute 16 ist, der erwartet auf MTV schon lange keine Musikvideos mehr, sondern Datingshows, Castingshows und für die paar Ü30-Zuschauer gibts noch den Kavka (Sorry Markus ;-) )

Wie ist eigentlich die Nutzungssituation der Zielgruppe?…

Es geht darum, dass YouTube nun auch in Deutschland erstmal alle Videos von Künstlern, die von der GEMA vertretenen werden, sperren wird. Was ist denn da los werden sich die Kids fragen. Alle die, die nie eine Stereoanlage besessen haben, weil es ja YouTube gab und die PC Lautsprecher zumindest 10 mal fetter klingen als ihre Handies werden sich wundern, dass ihnen auf so eine merkwürdige Art und Weise ein paar grauhaarige Graumänner in Grau…erm…München den Saft abgedreht haben. Was nun? Spinnen die? Und wo soll ich jetzt Musik hören? Im Radio oder was? Seid ihr krank?

Im folgenden wird die Rolle von Verwertungsgesellschaften, Labels, Internet Startups & Co. in diesem Umfeld erörtert – und zwar hier.

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diskurs, entwicklung, GEMA, MTV, musik, Musikfernsehen, Plattenfirmen, Verwertungsgesellschaften, Videoclips, Youtube
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Youtube hängt alle ab

Daniel Schäfer | 5. März 2009

Comscore veröffentlicht Daten über die Nutzung von Online-Videos in den USA. Wenig überraschend landet YouTube auf Platz 1 der Liste. Überraschungen gibt es allerdings im unteren Bereich der Top Ten, wo MegaVideo.com mit einer durchschnittlichen Video-Länge von 24,9 Minuten aufwartet – obwohl Videos von dieser Länge dort nur schwer zu finden sind.

YouTube beziehungsweise Google bleibt nach dieser Statistik der absolute Platzhirsch unter den Video-Diensten in den USA. Der Marktanteil der Google Sites beträgt – gemessen an der Zahl der ausgestrahlten Video-Streams – fast 43% und der Abstand zur Konkurrenz ist enorm. Fox Interactive Media, unter anderem verantwortlich für die Videos unter MySpace.com, landet auf Platz 2, verfügt aber nur einen Marktanteil von 3,7%. Vergleichbar sieht es bei Yahoo auf Platz 3 und einem Marktanteil von 2,5% aus.

Ähnlich verhält es sich auch, wenn man die Nutzungsdauer der einzelnen Dienste betrachtet. Etwa drei Viertel der US-Anwender haben im Januar Online-Videos angesehen, wobei die durchschnittlich dafür aufgewandte Zeit knapp 6 Stunden (356′) betragen hat. Entsprechend der Rangreihe entfällt fast die Hälfte dieser Nutzungsdauer (159,2′) auf die Google Sites. Fox (10,5′) beziehungsweise Yahoo (18,1′) weisen dagegen nur ein Bruchteil dieser Zeiten auf.

Etwas aus der Reihe fällt Hulu mit 79 Minuten. Der Grund dafür besteht darin, dass dort viele Sendungen aus dem US-Fernsehen abrufbar sind. Allerdings ist…

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Monty Python, Youtube und der Humor

André | 21. November 2008

Bisher waren die Herren von Monty Python der kostenlosen Verbreitung ihrer Werke eher wenig humorvoll begegnet. Jetzt scheint man eingesehen zu haben, dass man mit dem Phänomen YouTube lieber produktiv umgehen sollte, wenn man es eh nicht aufhalten kann.

Und wenn bei einer Gruppe von Comedians klar ist, dass sie Kreativität genug besitzen…dann bei Monty Python.

Entsprechend fällt auch der erste Beitrag aus, in dem erst einmal die Youtube Nutzer beschuldigt werden, jahrelang gegen die Interessen der Künstlergruppe verstoßen zu haben – und zwar ziemlich direkt, gefolgt von Stellungnahmen der einzelnen Mitglieder:

Medium: www.youtube.com
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Monty Python geht nun den Schritt, lieber selber ausgewähltes Material in ansprechender Qualität zu publizieren, als dies in Zukunft weiter den Usern zu überlassen. Somit kommen nun also die Klassiker aus der britischen Komikerschmiede ins Web – nett ;-)

Medium: www.youtube.com
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Mehr im entsprechenden YouTube Channel.

(via: Heise.de und andere)

In diesem Sinne: Always look on the bright side of life!

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Politisches Gewicht von Youtube

André | 27. September 2008

Oliver Wrede hat einen sehr wahren Beitrag zum politischen Impact von YouTube veröffentlicht. Sein Einverständnis vorausgesetzt, übernehme ich seine Kernaussagen mal ohne eine Neuinterpretation – der Worte des Professors habe ich nämlich nichts hinzuzufügen :-)

YouTube bietet die Chance, Fehler bzw. Verfehlungen von Politikern offen zu legen – so wird unübersehbar, wie ahnungslos sie oftmals agieren und wie sie später über diese Ahnungslosigkeit lügen. Leider haben nicht alle mit diesem Potential ausgestatteten Videos auf YouTube auch die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

So z.B. dieser Clip, in dem Barack Obama seinen Kontrahenten John McCain mit der Tatsache konfrontiert, dass seine Annahmen zum Irak Krieg schlichtweg völlig falsch waren:

Medium: www.youtube.com
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Hier ein weiterer Ausschnitt als Beleg für die Unwahrheiten des John McCain – es ging um die Frage, ob er die Finanzkrise kommen sah oder nicht:

Medium: www.youtube.com
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Das Problem, so führt Oliver weiter aus, ist die Verbreitung: Während die Clips zur Bewertung der Eignung eines Kandidaten und dessen unwahren Aussagen hervorragend taugen, gehen sie unter in der schieren Masse von belangloseren bzw. weniger kritischen Videos. Und kritische Beiträge stehen ergänzend unter dem Generalverdacht der Voreingenommenheit oder Parteilichkeit.

Der erste Clip hat nur 6.301 Views/Tag – der zweite nur 11.628. Verglichen mit anderen “Hot Clips” sind dies für YouTube-Verhältnisse extrem geringe Zahlen. Somit muss die Wirkung solcher Clips sehr gering bleiben, bis sie von überregionalen Sendern auf- bzw. übernommen werden.

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Geld verdienen mit dem eigenen Blog und YouTube Videos: Captain Ad

André | 7. September 2008

“Geld verdienen mit dem eigenen Blog” ist stets ein Dauerthema und nicht zuletzt eine der häufigeren Suchanfragen, die Besucher hierher führt. Neben Google Ads, Linkverkauf & Co. gibt es noch eine spannende und nur wenig aufwendige Methode, sich einen kleinen Nebenverdienst zu ermöglichen:

Captain Ad blendet Werbung in YouTube Videos ein. Technisch ist das ganze recht simpel: Man bindet ein kleines Stück Quellcode in seine Website ein, über das dann alle YouTube Videos identifiziert und mit einer Preroll, Postroll oder sonstigen Overlay Werbung versehen werden.

Aussehen tut das dann z.B. so wie im folgenden Beispiel, bei dem es passenderweise ums zählen von Geld geht :-)

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Noch mehr erfahren bzw. das ganze ausprobieren? Hier geht’s zum Anbieter.

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