Webprojekte optimieren: Yahoo’s best practises und andere Tipps
André | 5. April 2008Speziell Web-TV-Anbieter wie Youtube, Veoh, Sevenload, Hobnox etc. verursachen natürlich den allergrößten Teil ihres Traffics – und somit ihrer Kosten – mit der Videoauslieferung. Ferner sind die komplexesten Entwicklungsarbeiten an größeren Portalen nicht Frontend- sondern Backendtechnologie (also PHP, Java etc. und nicht HTML/CSS).
Hieraus nun abzuleiten, dass man sich bei der Optimierung des Projektes zur Verbesserung der User experience auf diese Backendsysteme konzentrieren sollte, wäre aber grundfalsch. So gehen z.B. die Entwickler bei Yahoo davon aus, dass 80% der Wartezeit des Nutzers durch die Frontendfunktionen bedingt sind. Entsprechend sieht deren Empfehlung aus: “optimize front-end performance first, that’s where 80% or more of the end-user response time is spent.
Yahoo hat auf seinen Developerseiten dazu eine sehr nützliche Liste von potentiellen Problematiken mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht – die m.E. eine Pflichtlektüre für jeden darstellt, der die dem Thema annähern will.
Ergänzend sehr informativ sind die Slides aus der Präsentation von Stoyan Stefanov auf der PHP Quebec Conference in Montreal.
Sehr zentral bei der Optimierung ist augenscheinlich die Anahl der HTTP-Requests, da im HTTP-Protokoll eine Begrenzung eingebaut ist: Das gemäß RFC 2616 (HTTP 1.1) definierte Protokoll erlaubt dem Browser nur maximal 2 parallele Verbindungen zu einem Server bzw. Host. Somit müssen also alle Daten (ob nun Bilder, Videos, Stylesheets, HTML etc) durch dieses Nadelohr – was bei komplexeren Seiten mit vielen Bildern, Stylesheets und ggf. eingebetteter Flash-Assets zu einer erheblichen Wartezeit für den Nutzer führen kann.
Dieser Herausforderung kann man recht einfach begegnen, in dem man verschiedene Dateitypen (z.B. Templates, CSS, Scriptcodes, Bilder, Flash, Videos etc.) von unterschiedlichen Servern ausliefern lässt. Hiermit schlägt man potentiell “2 Fliegen mit einer Klappe”:






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