Politisches Gewicht von Youtube
André | 27. September 2008Oliver Wrede hat einen sehr wahren Beitrag zum politischen Impact von YouTube veröffentlicht. Sein Einverständnis vorausgesetzt, übernehme ich seine Kernaussagen mal ohne eine Neuinterpretation – der Worte des Professors habe ich nämlich nichts hinzuzufügen
YouTube bietet die Chance, Fehler bzw. Verfehlungen von Politikern offen zu legen – so wird unübersehbar, wie ahnungslos sie oftmals agieren und wie sie später über diese Ahnungslosigkeit lügen. Leider haben nicht alle mit diesem Potential ausgestatteten Videos auf YouTube auch die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.
So z.B. dieser Clip, in dem Barack Obama seinen Kontrahenten John McCain mit der Tatsache konfrontiert, dass seine Annahmen zum Irak Krieg schlichtweg völlig falsch waren:
Link: www.youtube.com
Hier ein weiterer Ausschnitt als Beleg für die Unwahrheiten des John McCain – es ging um die Frage, ob er die Finanzkrise kommen sah oder nicht:
Link: www.youtube.com
Das Problem, so führt Oliver weiter aus, ist die Verbreitung: Während die Clips zur Bewertung der Eignung eines Kandidaten und dessen unwahren Aussagen hervorragend taugen, gehen sie unter in der schieren Masse von belangloseren bzw. weniger kritischen Videos. Und kritische Beiträge stehen ergänzend unter dem Generalverdacht der Voreingenommenheit oder Parteilichkeit.
Der erste Clip hat nur 6.301 Views/Tag – der zweite nur 11.628. Verglichen mit anderen “Hot Clips” sind dies für YouTube-Verhältnisse extrem geringe Zahlen. Somit muss die Wirkung solcher Clips sehr gering bleiben, bis sie von überregionalen Sendern auf- bzw. übernommen werden.






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