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CloudCamp Berlin

André | 21. April 2009
  • Eine spannende Veranstaltung steht in Berlin auf der Agenda: Das CloudCamp. Zur Darstellung zitiere ich von der Veranstalter-Website:

About CloudCamp:

CloudCamp is an unconference where attendees can exchange ideas, knowledge and information in a creative and supporting environment, advancing the current state of cloud computing and related technologies. As an informal, member-supported gathering, we rely entirely on volunteers to help with meeting content, speakers, meeting locations, equipment and membership recruitment. We also have corporate sponsors that provide financial assistance with venues, food, drink, software, services and other valuable donations.

Weitere Informationen/Links:

  • kostenlose Anmeldung & Infos
  • FaceBook Event Page
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News, Technik, Videoportale, Wissen & Wissenschaft
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Barcamp, Berlin, Cloud, Cloud Computing, Cloudcomputing, Event, Unconference
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Yahoo! Widget Engine

Oliver Wrede | 14. April 2009

yahoo_connected_tv_widget.pngIm August’08 berichteten wir bereits über Yahoo Connected TV – eine Plattform um Overlay-Widgets auf den Fernseher zu bringen (die Yahoo! Widget Endgine). Samsung hat bereits auf einigen Fernsehern diese Lösung eingesetzt.

Laut dieses Artikels in der BusinessWeek sollen Sony, LG Electronics und Vizio folgen.

Aber man hofft offenbar mit der sogenannten Widget Gallery, das erfolgreiche Modell des iPhone App Store auf dem TV wiederholen zu können. Daher spekuliert BusinessWeek bereits, dass darin ein Schlüssel liegen könnte um aus den Fernsehern endlich die Service-Frontends zu machen, die man schon seit so langer Zeit ausmalt.

Man darf gespannt sein, ob Yahoo es schafft ihr technisches Konzept bei weiteren Herstellern einzubringen.

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Technik, webTV
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lg, samsung, sony, vizio, widgets, yahoo
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Link-/Lesetipp: Musikfernsehen im Wandel der Zeit, Betrachtung der Rolle von Youtube, MTV, GEMA & Co.

André | 1. April 2009

In Yousefs Blog habe ich gerade einen sehr lesenswerten Artikel gefunden, der das Thema Musikfernsehen im Wandel der Zeit beleuchtet.

Aus Gründen der Zeitknappheit erlaube ich mir, hier nur ein paar Zitate als “Appetithäppchen” zu veröffentlichen – und möchte hiermit den Besuch des Originalartikels nahe legen ;-)

Wie war das damals mit MTV?…

Was haben sie eingedroschen auf MTV, weil statt Musikvideos nur noch Casting- und Dating Shows laufen. Wir sind mit MTV aufgewachsen und da liefen noch Videoclips- Die Revolution. Ein Sender nur für Musik. (…)

Wer ist eigentlich die Zielgruppe?

Welcher werbewirksame TV-Konsument ohne graues Haar will schon On Air Musikvideos sehen? Die, die dir jetzt in den Sinn kommen, haben definitiv schon das ein oder andere graue Haare, oder haben sich die Haare gefärbt, also vergiss sie. Und wer heute 16 ist, der erwartet auf MTV schon lange keine Musikvideos mehr, sondern Datingshows, Castingshows und für die paar Ü30-Zuschauer gibts noch den Kavka (Sorry Markus ;-) )

Wie ist eigentlich die Nutzungssituation der Zielgruppe?…

Es geht darum, dass YouTube nun auch in Deutschland erstmal alle Videos von Künstlern, die von der GEMA vertretenen werden, sperren wird. Was ist denn da los werden sich die Kids fragen. Alle die, die nie eine Stereoanlage besessen haben, weil es ja YouTube gab und die PC Lautsprecher zumindest 10 mal fetter klingen als ihre Handies werden sich wundern, dass ihnen auf so eine merkwürdige Art und Weise ein paar grauhaarige Graumänner in Grau…erm…München den Saft abgedreht haben. Was nun? Spinnen die? Und wo soll ich jetzt Musik hören? Im Radio oder was? Seid ihr krank?

Im folgenden wird die Rolle von Verwertungsgesellschaften, Labels, Internet Startups & Co. in diesem Umfeld erörtert – und zwar hier.

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Allgemein, Video, Videoportale, webTV
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diskurs, entwicklung, GEMA, MTV, musik, Musikfernsehen, Plattenfirmen, Verwertungsgesellschaften, Videoclips, Youtube
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Die Ära des Fernsehens vorbei? Kaum…

Oliver Wrede | 30. März 2009

Immerhin macht sich im Internet mal wieder die Tendenz breit mit hochgegriffenen Titeln für die eigenen Kommentare mehr Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. So bedient sich auch Dr. Mercedes Bunz dieser Taktik um über das Ende des Fernsehens zu sinnieren – und wird vom Journalisten-Kollegen beklatscht, der ohne die Aufnahme seines eigenen Formats in genau jenes Fernsehen sicher weniger bekannt wäre.

Und beide machen den gleichen Fehler: ihre eigene Web-Welt zum Modell der Medien-Welt zu erheben. Frau Bunz zitiert hier fröhlich das “wir” – ohne zu erläutern wen sie eigentlich mit “wir” meint – und ob sich der Leser in diesem “wir” eingeschlossen fühlen sollte.

Es bleiben Fragen offen:

  • Richtet Mercedes Bunz ihre Kritik gegen “Fernsehen” generell oder nur dessen Macher?
  • Unterschätzen die Fernsehmacher die transformierenden Kraft des Internets und die Geschwindigkeit des Wandels? (so wie Monika Piel im Dezember 2006)
  • Welche Funktion erfüllt das öffentlich-rechtliche Fernsehen heute und in Zukunft?
  • Vernachlässigen die Intendanten die Kriterien a) politisch neutral, b) journalistisch fundiert und c) kulturell maßgeblich zu sehr?

Die neue Qualität der Gefahr ist nicht so sehr das Programm, das nicht Bunz-kompatibel ist, sondern dass die technischen und kulturellen Innovationen, die das Fernsehen betreffen nicht mehr von den Fernsehsendern selbst geschaffen werden: das technische Leitmedium ist schon längst das Internet – und es gibt wenig Grund anzunehmen dass es nicht auch kulturelle Leitmedium werden wird.

Wenn die Politik erfasst, dass sich die Gebührenpflicht nicht auf das Fernsehen, sondern auf das jeweilige Leitmedium beziehen muss, dann wird das Fernsehen noch lange bleiben  – aber auch einige andere Institutionen, die von diesen Etats finanziert werden könnten und müssten.

Nachtrag: Im Fernseher des Verfassers schütteten sich die Big-Brother-Kandidaten auf RTL2 auf Befehl einer bösen Stimme aus dem Off gegenseitig Eimer mit Soßen und Mehl über die Köpfe – jedesmal begründend, warum das jeweilge Opfer ausgewählt wurde. Und auf dem Videoportal Sevenload wird man sendebegleitend gefragt “Möchtest Du Big Brother Fan werden?” – Wer kann da widerstehen?

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Verdrängt das Internet das Fernsehen?

Oliver Wrede | 30. März 2009

Am 23. und 24. März fanden – organisiert vom ZDF – die 42. Mainzer Tage der Fernsehkritik statt. Der Untertitel dieses Jahr war »Leitmedium auf Bewährung – Suchen und Finden des Neuen«.

Leitmedium? ZDF-Intendant Markus Schächter sagt, dass »das Internet nicht der “Killer” des Fernsehens sei«. Ja – und die Radiowelle ist nicht der “Killer” der des Buchdrucks. Warum nur kann ich den einführenden Vortrag von Herrn Schächter nicht im Fernsehen sehen? Das gibt mir zu denken…

Mir scheint das Internet befreit das Fernsehen von den Zwängen der Programmstrukturen und Sendeplätze. Fernsehen wird nicht sterben – aber Fernsehsender sind nicht gleich “Fernsehen”. Wir sind lediglich an eine bestimmte Machart gewöhnt – und es gibt Grund zur Annahme, dass sich die Zuschauer auch an neue Formen gewöhnen.

Das Fernsehen ist “echtzeitfixiert”, sagt Herr Schächter – und das Internet demnach nicht? Das scheint allerdings ein Irrtum zu sein: das Internet war im ganz besonderen Maße echtzeitfixiert – nirgendwo verdichtet sich der Globus zu einer zeitgleichen Erfahrung wie im Netz. Das Fernsehen hingegen lebt schon jetzt von Video, welches nur in wenigen Fällen live gesendet wird.

Das Kernproblem ist der drohende Verlust der Stellung der Fernsehsender als Produzenten des Leitmediums. Dank der hauseigenen Studie erkennen die Sender: Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren nutzen heute schon das Internet mehr als sie Fernsehen schauen – und diese Menschen sind in 10 Jahren 24 bis 29 Jahre alt – und werden Internet sicher an noch ganz anderen Stellen und zu anderen Gelegenheiten nutzen als heute. Es ist daher absehbar, dass das Internet das Leitmedium werden wird: und in diesem werden nicht vornehmlich Bewegtbildinhalte gesucht und konsumiert.

Das “Problemthema” ist nicht das Internet, sondern der Rundfunkstaatsvertrag. Und in diesem wird das Internet als “zusätzlicher Übertragungsweg” definiert. Die Fernsehsender sind somit gewzungen das Internet als “Begleitmedium” zum alten Leitmedium aufzufassen. Die Archive der Sendeanstalten dürfen bestimmte Inhalte nur für gewisse Zeit online halten (Verweildauer). Insbesondere die Verleger kämpfen darum, dass die Konkurrenz aus dem Fernsehen nicht als Konkurrenz im Internet auftritt (hier ist ein Interview zum Thema mit der Online-Chefin der ARD Heidi Schmidt).

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entwicklung, fernsehen, internet, kritik, leitmedien, Politik, rundfunkstaatsvertrag, studie, zukunft
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