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König Pilsener Webfilm Award mit Till Schweiger geht in die Endphase: Shortlist

André | 16. Januar 2010

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Der mit 10.000 EUR dotierte König Pilsener Webfilm Award auf Hobnox geht in die Endphase: Heute wurde die Shortlist mit den 25 am besten bewerteten Beiträgen veröffentlicht.

Der Award-Ausrichter dazu im O-Ton:

355 Einreichungen beim König Pilsener Webfilm Award sind ein überwältigendes Ergebnis und bester Beweis dafür, dass man sich um Deutschlands Filmnachwuchs keine Sorgen machen muss. Die Shortlist repräsentiert die 25 am besten bewerteten Beiträge des Publikumsvotings, bei dem insgesamt 77802 Stimmen abgegeben wurden – auch das eine stolze Zahl. Zudem hat jedes Jurymitglied die Möglichkeit, einen persönlichen Favoriten für die Shortlist nachzunominieren.

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Award, König Pilsener Webfilm Award, Shortlist
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Video: webTV Konzeptstudie

André | 6. Januar 2010

Kurze und ganz gute Konzeptstudie für verschiedene Zugänge zu einem Web TV Angebot (hier am Beispiel der Arte Mediathek):

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Arte, Konzeptstudie, Video, webTV
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Link-/Lesetipp: Musikfernsehen im Wandel der Zeit, Betrachtung der Rolle von Youtube, MTV, GEMA & Co.

André | 1. April 2009

In Yousefs Blog habe ich gerade einen sehr lesenswerten Artikel gefunden, der das Thema Musikfernsehen im Wandel der Zeit beleuchtet.

Aus Gründen der Zeitknappheit erlaube ich mir, hier nur ein paar Zitate als “Appetithäppchen” zu veröffentlichen – und möchte hiermit den Besuch des Originalartikels nahe legen ;-)

Wie war das damals mit MTV?…

Was haben sie eingedroschen auf MTV, weil statt Musikvideos nur noch Casting- und Dating Shows laufen. Wir sind mit MTV aufgewachsen und da liefen noch Videoclips- Die Revolution. Ein Sender nur für Musik. (…)

Wer ist eigentlich die Zielgruppe?

Welcher werbewirksame TV-Konsument ohne graues Haar will schon On Air Musikvideos sehen? Die, die dir jetzt in den Sinn kommen, haben definitiv schon das ein oder andere graue Haare, oder haben sich die Haare gefärbt, also vergiss sie. Und wer heute 16 ist, der erwartet auf MTV schon lange keine Musikvideos mehr, sondern Datingshows, Castingshows und für die paar Ü30-Zuschauer gibts noch den Kavka (Sorry Markus ;-) )

Wie ist eigentlich die Nutzungssituation der Zielgruppe?…

Es geht darum, dass YouTube nun auch in Deutschland erstmal alle Videos von Künstlern, die von der GEMA vertretenen werden, sperren wird. Was ist denn da los werden sich die Kids fragen. Alle die, die nie eine Stereoanlage besessen haben, weil es ja YouTube gab und die PC Lautsprecher zumindest 10 mal fetter klingen als ihre Handies werden sich wundern, dass ihnen auf so eine merkwürdige Art und Weise ein paar grauhaarige Graumänner in Grau…erm…München den Saft abgedreht haben. Was nun? Spinnen die? Und wo soll ich jetzt Musik hören? Im Radio oder was? Seid ihr krank?

Im folgenden wird die Rolle von Verwertungsgesellschaften, Labels, Internet Startups & Co. in diesem Umfeld erörtert – und zwar hier.

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diskurs, entwicklung, GEMA, MTV, musik, Musikfernsehen, Plattenfirmen, Verwertungsgesellschaften, Videoclips, Youtube
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Zattoo experimentiert mit “echtem WebTV” mittels Flash Ausgabe

André | 18. März 2009

Ob Zattoo bisher mit dem zwangsweise benötigten Client ein WebTV Angebot war oder nicht mögen andere ausdiskutieren – jetzt zumindest experimentiert man dort mit einem flashbasierten WebTV Angebot. Oder auf gut deutsch : "Zattoo goes Browser!" ;-) Die geübten Nutzer werden trotz dieser "Neuerung" sicher keinen Browsing-Kurs benötigen.

Interessanter Schritt – in einer Zeit, wo Web2.0-, IP-TV-, und WebTV-Startups auf der ganzen Welt straucheln und Investoren allerorten nach Kostenreduktionen verlangen. Gerade jetzt hätte ich eher erwartet, dass Anbieter von WebTV ihre andauernde Suche nach geeigneten Peer-to-peer bzw. P2P-Lösungen intensivieren, um weniger Geld für Traffic investieren zu müssen.

Hierfür hat ja Zattoo wie diverse andere klar auf eine Clientanwendung gesetzt, bei der Content mittels P2P von Usern weiterverteilt wird, ähnlich wie dies im Filesharing Bereich (Kazaa, BitTorrent & Co.) auch passiert.

Wenn man im Hinterkopf behält, dass ja bei einem Videostream in Normalfall schlichtweg jeder neue Nutzer/Zuschauer Traffic-Kosten erzeugt, wird schnell klar, was an der P2P Lösung so reizvoll ist. Sie ist (oder war?) ein Ansatz, um ähnlich wie im klassischen TV-Geschäft die Skalierung der Nutzerzahle von der Skalierung der Kosten abzukoppeln.

netzwertig.com:

In den nächsten Wochen will Zattoo die für Testnutzer unter http://watch.zattoo.com erreichbare Browserversion auf Stabilität und Skalierbarkeit testen. 32 Sender sind während der Beta-Phase dabei. Anders als bei der Desktop-Version, die Dank des P2P-Verfahrens das anfallende Datenvolumen auf die Nutzer verteilen kann, dürfte das auf Flash basierende Streaming im Browser für Zattoo erheblich mehr Traffic und damit Kosten verursachen.

Eigentlich bleibt Zattoo zur Erreichung einer ausreichend großen Nutzerschaft wohl kaum ein anderer Weg, als sich dem vom Nutzer bevorzugten Distributionsweg zu öffnen. Und das ist im Web eben die Nutzung ohne allzu spezielle Plugins (Flash darf bzw. muss man wohl voraussetzen…) oder gar einen speziellen Client wie bei Zattoo.

Man spricht dort zwar von hohen Nutzerzahlen, so netzwertig.com….

4,2 Millionen User in Europa verwenden Zattoo, um herkömmliche TV-Sender über eine Software auf dem Rechner zu schauen.

…aber wie viele aktive Nutzer das wirklich sind (oder im Sinne der AGOF “Nutzer pro Woche”?) ist schwer einzuschätzen.

So oder so: Das Angebot von Zattoo ist klasse und wir freuen uns über den kommenden weiteren Zugangsweg.

Die Frage, woher die Gelder für die hiermit sicher erheblich steigenden Kosten kommen, beantwortet eventuell das folgende weitere Zitat von netzwertig.com:

Nachdem es bei Zattoo Mitte 2008 zu einem Finanzierungsengpass kam, beteiligte sich im Herbst das Schweizer Medienhaus Tamedia an dem Züricher Unternehmen. Die Zahl der registrierten Nutzer beträgt aktuell 4,2 Millionen, 1,45 Millionen davon in Deutschland und eine Million im Heimatmarkt Schweiz. Beachtliche 13 Prozent aller Schweizer haben also ein Konto bei dem Dienst. Weniger erfolgreich lief es dagegen in Belgien, wo Zattoo das Streaming aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Perspektive in Kürze einstellen wird.

via: netzwertig.com

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Client, IP TV, Kosten, Stream, webTV, Zattoo
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Kurzmitteilung: Zahlenspiele WebTV vs. IPTV

André | 15. März 2009

Unter dem Titel “Millionenspielereien im IPTV-Markt” hat tw-tv.de eine sehr kompakte, gleichwohl interessante Bemerkung zu ein paar Zahlen veröffentlicht.

Erst kürzlich rauschte ja durch die Medien…

dass die Telekom zum Jahresende eine Million Triple-Play-Kunden anpeilt. Die Telekom nahe Management-Beratung Detecon International prognostiziert mehr als 5 Millionen IPTV-Kunden in 2013.

Hört sich dies ja erstmal nicht so wahnsinnig schlecht an, dreht sich das Bild bei Betrachtung älterer Zahlen. Der Autor dazu:

(…)Wenn man nur bis ins Jahr 2006 zurückblickt, wo noch 12 Millionen deutsche Haushalte bis 2011 mit IPTV versorgt sein sollten, sind solche Zahlen eher ernüchternd. Immerhin waren 2005 nur 3 Millionen Haushalte für 2010 prognostiziert (…)

Schön finde ich das Fazit:

Vielleicht sollten die Telcos doch umdenken und umschwenken auf ein offeneres Modell. Denn das funktioniert bereits hervorragend. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist im Internetfernsehen der Durchbruch schon längst erreicht. Das Amt meldet, dass im ersten Quartal 2008 über 14 Millionen Privatleute über das Radio gehört und/oder ferngesehen haben.

In der Tat verstehe ich die ganze Zeit nicht, warum man komplizierte Systeme mit zusätzlichen Geräten (eben IPTV) anschaffen soll, wenn die zur Nutzung von WebTV erforderliche Technologie ohnehin meist bereits 3x in jedem Haushalt vorliegt. Anstatt dessen wird eine weitere Set-Top Box benötigt, um einem Fernsehgerät das beizubringen, was jeder 300 EURO-PC ohnehin schon kann…

Nicht zuletzt ist die bisherige Kampagne der Telekom m.E. nicht geeignet, nennenswerte Kundenmengen anzuziehen. Für mich selbst als eher technikaffiner Mensch, der beruflich wie privat technische Weiterentwicklungen verfolgt, war in der Werbung nicht immer klar, welches Produkt, welche Leistung, welche Technologie mir hier überhaupt angepriesen wird.

Wenn dies bei anderen, ggf. technikferneren Zielgruppen ähnlich ist, sollte die Marketingabteilung vielleicht nochmal die Kampagne überdenken. Denn gerade für diese Zielgruppen kann aktuell IPTV gegenüber WebTV noch einen Mehrwert bieten: Alles ist dort einfach und in einem Gerät mit Fernbedienung integriert. Ich habe das zwar mit WebTV zu Hause auch, aber das ist eine andere Geschichte und braucht etwas mehr “Implementationsarbeit” als Auspacken, Einschalten, Fertig ;-)

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