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Zattoo experimentiert mit “echtem WebTV” mittels Flash Ausgabe

André | 18. März 2009

Ob Zattoo bisher mit dem zwangsweise benötigten Client ein WebTV Angebot war oder nicht mögen andere ausdiskutieren – jetzt zumindest experimentiert man dort mit einem flashbasierten WebTV Angebot. Oder auf gut deutsch : "Zattoo goes Browser!" ;-) Die geübten Nutzer werden trotz dieser "Neuerung" sicher keinen Browsing-Kurs benötigen.

Interessanter Schritt – in einer Zeit, wo Web2.0-, IP-TV-, und WebTV-Startups auf der ganzen Welt straucheln und Investoren allerorten nach Kostenreduktionen verlangen. Gerade jetzt hätte ich eher erwartet, dass Anbieter von WebTV ihre andauernde Suche nach geeigneten Peer-to-peer bzw. P2P-Lösungen intensivieren, um weniger Geld für Traffic investieren zu müssen.

Hierfür hat ja Zattoo wie diverse andere klar auf eine Clientanwendung gesetzt, bei der Content mittels P2P von Usern weiterverteilt wird, ähnlich wie dies im Filesharing Bereich (Kazaa, BitTorrent & Co.) auch passiert.

Wenn man im Hinterkopf behält, dass ja bei einem Videostream in Normalfall schlichtweg jeder neue Nutzer/Zuschauer Traffic-Kosten erzeugt, wird schnell klar, was an der P2P Lösung so reizvoll ist. Sie ist (oder war?) ein Ansatz, um ähnlich wie im klassischen TV-Geschäft die Skalierung der Nutzerzahle von der Skalierung der Kosten abzukoppeln.

netzwertig.com:

In den nächsten Wochen will Zattoo die für Testnutzer unter http://watch.zattoo.com erreichbare Browserversion auf Stabilität und Skalierbarkeit testen. 32 Sender sind während der Beta-Phase dabei. Anders als bei der Desktop-Version, die Dank des P2P-Verfahrens das anfallende Datenvolumen auf die Nutzer verteilen kann, dürfte das auf Flash basierende Streaming im Browser für Zattoo erheblich mehr Traffic und damit Kosten verursachen.

Eigentlich bleibt Zattoo zur Erreichung einer ausreichend großen Nutzerschaft wohl kaum ein anderer Weg, als sich dem vom Nutzer bevorzugten Distributionsweg zu öffnen. Und das ist im Web eben die Nutzung ohne allzu spezielle Plugins (Flash darf bzw. muss man wohl voraussetzen…) oder gar einen speziellen Client wie bei Zattoo.

Man spricht dort zwar von hohen Nutzerzahlen, so netzwertig.com….

4,2 Millionen User in Europa verwenden Zattoo, um herkömmliche TV-Sender über eine Software auf dem Rechner zu schauen.

…aber wie viele aktive Nutzer das wirklich sind (oder im Sinne der AGOF “Nutzer pro Woche”?) ist schwer einzuschätzen.

So oder so: Das Angebot von Zattoo ist klasse und wir freuen uns über den kommenden weiteren Zugangsweg.

Die Frage, woher die Gelder für die hiermit sicher erheblich steigenden Kosten kommen, beantwortet eventuell das folgende weitere Zitat von netzwertig.com:

Nachdem es bei Zattoo Mitte 2008 zu einem Finanzierungsengpass kam, beteiligte sich im Herbst das Schweizer Medienhaus Tamedia an dem Züricher Unternehmen. Die Zahl der registrierten Nutzer beträgt aktuell 4,2 Millionen, 1,45 Millionen davon in Deutschland und eine Million im Heimatmarkt Schweiz. Beachtliche 13 Prozent aller Schweizer haben also ein Konto bei dem Dienst. Weniger erfolgreich lief es dagegen in Belgien, wo Zattoo das Streaming aufgrund mangelnder wirtschaftlicher Perspektive in Kürze einstellen wird.

via: netzwertig.com

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Client, IP TV, Kosten, Stream, webTV, Zattoo
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Hobnox goes B2B / Erweiterung Geschäftsmodell

André | 14. November 2008

Die Kollegen von Hobnox* haben aktuell ihre Dienstleistungsangebote um B2B Services erweitert – könnte ob der bevorstehenden Finanzkrise ein recht smarter Schritt sein.

Ich habe heute mit einem befreundeten Betreiber von Eventlocations über die Livestream-Angebote (geht mit dem Livetool oder individuell mit Service & Support) gesprochen, der das schonmal sehr interessant fand…

Von Hobnox habe ich ein paar Factsheets als PDF vorliegen, die sich um folgende Themen drehen:

  • spezielle “branded” Microsites (Download PDF)
  • Content Dienstleistungen (Download PDF)
  • Contest Modul / Online-Wettbewerbsplattform (Download PDF)
  • Live Stream bzw. Live Streaming Angebot (Download PDF)
  • Media Player Technologie inkl. EPG (Download PDF)

Gerade die Punkte “Contest”, “Livestreaming” und MediaPlayer sind bei Hobnox ziemlich konkurrenzlos gut, wie ich finde. Ich wünsche den Kollegen, das der Markt die Produkte annimmt…

* Disclaimer: Ich arbeite für die papaya Software GmbH, die u.a. für Hobnox tätig ist.

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Geld verdienen mit dem eigenen Blog und YouTube Videos: Captain Ad

André | 7. September 2008

“Geld verdienen mit dem eigenen Blog” ist stets ein Dauerthema und nicht zuletzt eine der häufigeren Suchanfragen, die Besucher hierher führt. Neben Google Ads, Linkverkauf & Co. gibt es noch eine spannende und nur wenig aufwendige Methode, sich einen kleinen Nebenverdienst zu ermöglichen:

Captain Ad blendet Werbung in YouTube Videos ein. Technisch ist das ganze recht simpel: Man bindet ein kleines Stück Quellcode in seine Website ein, über das dann alle YouTube Videos identifiziert und mit einer Preroll, Postroll oder sonstigen Overlay Werbung versehen werden.

Aussehen tut das dann z.B. so wie im folgenden Beispiel, bei dem es passenderweise ums zählen von Geld geht :-)

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Noch mehr erfahren bzw. das ganze ausprobieren? Hier geht’s zum Anbieter.

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Ads, Geld, Geld verdienen, Youtube
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Akzeptanzprobleme beim TV 2.0

Daniel Schäfer | 20. August 2008

Schon zu seinen Lebzeit meinte Heinz Erhard

„Damit wir sehen, was wir hören/ Erfand Herr Braun die Braunschen Röhren./ Wir wär’n Herrn Braun noch mehr verbunden,/ Hätt’ er noch was anderes erfunden.“

Nun wurde seither eine ganze Menge erfunden und das Fernsehen der Zukunft ist interaktiv. Doch obwohl die technischen Möglichkeiten also die Fernsehnutzung revolutionieren können, scheint doch festzustehen: Der Zuschauer lehnt sich lieber zurück und will von “Mitmach-Fernsehen” nichts wissen.

Das zeigt nun eine Studie der UID GmbH mit Sitz in Ludwigsburg, die das Unternehmen auf der IFA 2008 in Berlin vorstellt.

In den drei untersuchten Bereichen Set-Top-Boxen, interaktive Dienste und Medienverhalten machte die Studie eine große Kluft zwischen den technischen Möglichkeiten und den tatsächlichen Bedürfnissen des Konsumenten deutlich.

Das einzige was wirklich genutzt werde sei das EPG ( Elektronic Programm Guide ). Nachrichten an Freunde zu schicken oder Sendungen zu bewerten werden von der Mehrheit abgelehnt. Entgegen der Erwartungen der Experten lehnen die Befragten eine Interaktion bei Quizshows und Shopping-Kanälen schlicht ab. Die höchste Bereitschaft, sich interaktiv mit dem Fernsehinhalt zu beschäftigen, findet sich bei Serien und Filmen. Allerdings hätten es die Anbieter von digitalen Inhalten schwer, den Nutzer überhaupt zu einer Aktion zu verleiten. Die Teilnehmer der Studie würden zwar ein Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen wünschen, aber stark auf ihrer eher passiven Rolle beharren, ergab die Studie. Wie repräsentativ das alles ist darf bei befragten 26 sicher zumindest befragt werden.

Das bestätigt meine These: Wenn digitales und interaktives TV dann echtes WebTV. Der User befindet sich am Rechner viel eher in einer aktiven Lean forward Nutzungssituation und ist es vom Web her gewohnt stetig zu agieren und sei es nur um sich ein Playlist zusammenzustellen um dich dann mit selbst ausgewählten Inhalten auf dem Sofa berieseln zu lassen.

Eine Diskussion zu diesen Infos gibts hier

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Video Vermarkter CaptainAd erweitert sein Portfolio

André | 11. Juli 2008

CaptainAd, seit 2007 am Markt, bietet die Möglichkeit, auf der eigenen Website eingebettete Videos zu monetarisieren. Dies erfolgt über verschiedene Einbindungsarten (Preroll, Postroll, Interstitial etc.).

Mit dem neuen Spin-Off SpotRails will man nun das Portfolio erweitern. In den Worten von Max Moldenhauer (Gründer & Geschäftsführer von CaptainAd) handelt es sich um “ein Premium-Netzwerk für Online-Video-Ads”.

Die auf der Startseite von Spotrails prangende Beschreibung erscheint erstmal wenig konkret :-)

SpotRails ist eine Ad-Managment-Platform und ein Ad-Network für Online-Video-Ads. Dabei stellt SpotRails zum einen die Technologie zur Verfügung, die Webmaster benötigen, um Online-Video-Ads auf ihren Seiten darstellen zu können. Zum anderen aggregiert SpotRails das gesamte verfügbare Inventar für Online-Video-Ads und macht dieses für Werbetreibende und Mediaagenturen schnell und einfach buchbar.

Wie sich das Produkt bzw. die Dienstleistungsangebote konkret darstellen, werde ich hier dann nachreichen, wenn seitens SpotRails etwas klarer kommuniziert wird.

Eventuell habend die Kollegen von deutsche-startups.de mit Max Moldenhauer gesprochen – auf jeden Fall erlaube ich mir ein Zitat aus dem diesbezüglichen Artikel:

Dieses (Angebot) richte sich an Publisher, die eigene qualitativ hochwertige Video-Inhalte vermarkten wollen und bereits einen eigenen Video-Player einsetzen bzw. zukünftig einsetzen wollen. “Zudem gibt SpotRails auch jenen Premium-Publishern die Möglichkeit, mit Online-Video-Ads Geld zu verdienen, die keine Videos auf Ihren Seiten anbieten”, sagt Moldenhauer. “Dafür wurde extra das Werbeformat Video-Layer entwickelt, das von jedem Publisher auf seiner Homepage eingebunden werden kann.”

(via: CaptainAd-Newsletter und deutsche-startups.de)

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