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	<title>Kommentare zu: Politisches Gewicht von Youtube</title>
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	<description>WebTV, IPTV, Technology und Startups</description>
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		<title>Von: Oliver Wrede</title>
		<link>http://www.webtvblog.de/2008/09/politisches-gewicht-von-youtube/comment-page-1/#comment-1115</link>
		<dc:creator>Oliver Wrede</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 19:29:30 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist sicher richtig, dass die Clips Zitate enthalten können (und sicher auch oft enthalten), die ohne den richtigen Kontext manipulativ und färberisch sind. Ein strenger Blick in die Medienlandschaft – insbesondere in den USA – offenbart jedoch, dass ausgerechnet das demokratietheoretisch wichtige Neutralität in der Berichterstattung der &quot;etablierten&quot; Journalisten und Fernsehsender längst Vergangenheit sind. Hier hat ein Verfall des Objektivitätsanspruches schon längst stattgefunden. 

Daher ist die Forderung nach Transparenz zwar richtig – aber durch die Realität schon längst zu einem Schatten vergangener Tage geworden. Was bleibt ist der bisher hohle Anspruch &quot;irgendwie&quot; schon in der Schule damit zu beginnen die manipulativen Strategien der Medienmacher – angewendet in den YouTube-Clip und den 90-Minuten-Dokumentationen gleichermassen – zu entlarven. Hier liegt einer der wichtigsten Bildungsaufträge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sicher richtig, dass die Clips Zitate enthalten können (und sicher auch oft enthalten), die ohne den richtigen Kontext manipulativ und färberisch sind. Ein strenger Blick in die Medienlandschaft – insbesondere in den USA – offenbart jedoch, dass ausgerechnet das demokratietheoretisch wichtige Neutralität in der Berichterstattung der &#8220;etablierten&#8221; Journalisten und Fernsehsender längst Vergangenheit sind. Hier hat ein Verfall des Objektivitätsanspruches schon längst stattgefunden. </p>
<p>Daher ist die Forderung nach Transparenz zwar richtig – aber durch die Realität schon längst zu einem Schatten vergangener Tage geworden. Was bleibt ist der bisher hohle Anspruch &#8220;irgendwie&#8221; schon in der Schule damit zu beginnen die manipulativen Strategien der Medienmacher – angewendet in den YouTube-Clip und den 90-Minuten-Dokumentationen gleichermassen – zu entlarven. Hier liegt einer der wichtigsten Bildungsaufträge.</p>
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		<title>Von: Max</title>
		<link>http://www.webtvblog.de/2008/09/politisches-gewicht-von-youtube/comment-page-1/#comment-428</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 19:53:47 +0000</pubDate>
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		<description>Videoausschnitte sind ein mächtiges Mittel der Medienmanipulation - sofern man denn dieses Mittel gut zu gebrauchen weiß. Als Redakteur solcher Videoschnipsel kann ich mir genau die Clips zusammenstellen, die für die Person, die ich politisch bekämpfen will, sehr unvorteilhaft wirken. Zitate können leicht aus dem Kontext gerissen werden, in dem sie gefallen sind, und in einen anderen Zusammenhang gestellt werden. Es reicht auch aus, wenn Äußerungen unvollständig wiedergegeben werden. Daher ist die Kritik, solche Clips seien parteiisch oder nicht objektiv, nicht ganz von der Hand zu weisen. Eine gewisse Kritik gegenüber Video-Beiträgen ist also durchaus angebracht. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass solche Beiträge keine Berechtigung hätten. Sie tragen ja zur politischen Meinungsbildung bei. Man sollte jedoch immer die Möglichkeit haben zu wissen, wer der Verfasser des Clips ist, und welche Position der Verfasser vertritt. Das sollte eigentlich zur Transparenz journalistischer Arbeit gehören.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Videoausschnitte sind ein mächtiges Mittel der Medienmanipulation &#8211; sofern man denn dieses Mittel gut zu gebrauchen weiß. Als Redakteur solcher Videoschnipsel kann ich mir genau die Clips zusammenstellen, die für die Person, die ich politisch bekämpfen will, sehr unvorteilhaft wirken. Zitate können leicht aus dem Kontext gerissen werden, in dem sie gefallen sind, und in einen anderen Zusammenhang gestellt werden. Es reicht auch aus, wenn Äußerungen unvollständig wiedergegeben werden. Daher ist die Kritik, solche Clips seien parteiisch oder nicht objektiv, nicht ganz von der Hand zu weisen. Eine gewisse Kritik gegenüber Video-Beiträgen ist also durchaus angebracht. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass solche Beiträge keine Berechtigung hätten. Sie tragen ja zur politischen Meinungsbildung bei. Man sollte jedoch immer die Möglichkeit haben zu wissen, wer der Verfasser des Clips ist, und welche Position der Verfasser vertritt. Das sollte eigentlich zur Transparenz journalistischer Arbeit gehören.</p>
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